Wie entsteht Zusammenhalt in ländlichen Räumen? Und welche Strukturen braucht es, damit kulturelles und gesellschaftliches Engagement langfristig wirken kann? Dieser Frage ist der Werkraum Zukunft 2026 nachgegangen, zu dem die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) und das Programm Aller.Land am 7. und 8. Oktober nach Leipzig eingeladen haben. Mehr als 800 Engagierte, Kulturakteur*innen, Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Kommunen und Förderinstitutionen in Leipzig zusammengekommen, um gemeinsam Perspektiven für die Zukunft ländlicher Regionen zu entwickeln.
Gemeinsam mit Sanna Schondelmayer hat Prasanna Oommen durch die zweitägige Veranstaltung geführt. Dabei hat sie in mehreren Kettengesprächen unter anderem mit Fachleuten aus Wissenschaft, Journalismus, Praxis und Kommunalpolitik sowie jungen Engagierten über soziale Energie und soziale Orte, über die Frage „Wer geht, wer bleibt?“ und über Nähe, Beziehungen und Hoffnung diskutiert und Gespräche mit Sachsens Staatsministerin Petra Köpping, Staatsminister Conrad Clemens und dem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer geführt.
Der Werkraum Zukunft hat Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Ideen geboten. Im Mittelpunkt die Erkenntnis: Zusammenhalt entsteht nicht von selbst – er braucht Menschen, die sich engagieren, Orte der Begegnung und verlässliche Strukturen, die gemeinsames Handeln ermöglichen.





Beitragsfotos:
CSZ: ©DSEE / Czybik & Schmid Media / Christin Czybik
HS: ©Aller.Land, Henry Sowinski, 2026
