Die Sonderausstellung „überLeben in der Eiszeit“ im Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein widmet sich der Frage, wie sich Tiere, Pflanzen und Menschen über Jahrtausende hinweg an klimatische Veränderungen angepasst haben und welche Verbindungslinien sich daraus zu aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen ziehen lassen. Als Teil der paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen bringt die Ausstellung wissenschaftliche Erkenntnisse, historische Perspektiven und gegenwärtige Debatten miteinander in Dialog.
Prasanna Oommen hat am 19.04.26 die feierliche Ausstellungs-Eröffnung moderiert, im Rahmen derer wissenschaftliche Perspektiven auf Klima- und Erdgeschichte mit künstlerischen Interventionen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen verbunden worden sind. Nach den Grußworten und musikalischen Beiträgen internationaler Künstler*innen ist Prasanna Oommen mit Gäst*innen aus Wissenschaft, Kultur und Klimaaktivismus ins Gespräch gegangen. Gemeinsam haben sie darüber diskutiert, wie Wissen über Klima, Wandel und gesellschaftliche Transformation vermittelt werden kann, welche Rolle Kulturorte wie Museen dabei spielen und wie emotionale Zugänge und wissenschaftliche Erkenntnisse miteinander verbunden werden können. Ergänzt worden ist der Abend durch Performances und musikalische Beiträge, die neue Perspektiven auf Erinnerung, Wandel und Zukunft eröffnet haben.







Fotos:
© Ruhr Museum_Tim Foerster
© Ruhr Museum_Christoph Sebastian
