Wie können Museen so gestaltet werden, dass sich möglichst viele Menschen angesprochen, repräsentiert und willkommen fühlen? Diese Frage hat im Zentrum der vom Prasanna Oommen moderierten feierlichen Auftaktveranstaltung des PRISMA-Programms der Kulturstiftung der Länder gestanden, die am 18. März 2026 im Museum für Kommunikation in Berlin stattgefunden hat. Im Fokus stand die Stärkung von Diversität und kultureller Teilhabe in Museen sowie die Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen.
Nach der Begrüßung durch Vertreterinnen aus Museum, Kulturpolitik und der Kulturstiftung der Länder haben zwei Keynotes zentrale Impulse gesetzt: Jasmin Alley,
Direktorin Ostfriesisches Landesmuseum Emden, hat die Bedeutung von Beziehungen und Perspektivvielfalt für Öffnung und Teilhabe im Museum hervorgehoben, während Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig in Köln, neue Kooperationen und Allianzen als zentrale Strategien für die Weiterentwicklung von Museen vorgestellt hat.
Im Anschluss ist das PRISMA-Programm präsentiert worden, das Museen über einen Zeitraum von 15 Monaten in ihrer diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung begleitet. Im von Prasanna Oommen moderiertes Panel mit den beiden Keynote-Sprecher*innen sowie der Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder Dr. Christine Regus sind die zuvor gesetzten Impulse aufgegriffen und weiter vertieft worden, bevor das Publikum eigene Fragen und Perspektiven eingebracht hat.




Fotos: © Kulturstiftung der Länder, Jan Röhl
